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Künstliche Intelligenz läutet „Disrupt or Die“-Ära ein

Künstliche Intelligenz läutet „Disrupt or Die“-Ära ein

Der neue „Cloud Complexity Report 2024“ von NetApp unterstreicht die Kluft zwischen KI-Vorreitern und KI-Nachzüglern. Dabei zeigt sich der Wert eines einheitlichen Datenansatzes, um künstliche Intelligenz vorteilhaft nutzen zu können.

Die Studie basiert auf Befragungen von ca. 1.300 IT-Führungskräften aus den wichtigsten Märkten der Welt durch, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Australien/Neuseeland, Japan, Singapur und Indien.

Einen starken Kontrast zwischen KI-Vorreitern und KI-Nachzüglern zeigt der zweite Cloud Complexity Report von NetApp. Der Bericht spiegelt die Erfahrungen globaler Technologieentscheider, die künstliche Intelligenz in großem Maßstab einsetzen. Zudem bietet er Einblicke in den weltweiten Fortschritt, die Bereitschaft, die Herausforderungen und die Dynamik seit dem Bericht aus dem vergangenen Jahr. Er zeigt auf, was Unternehmen sowohl von den KI-Vorreitern als auch von den KI-Nachzüglern lernen können und welche entscheidende Rolle für den Erfolg von KI eine einheitliche Dateninfrastruktur spielt. 

Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Daten, die sie antreibt. Sowohl die KI-Vorreiter als auch die KI-Nachzügler zeigen uns, dass der Erfolg ihrer KI-Initiativen in der vorherrschenden hybriden IT-Umgebung umso wahrscheinlicher ist, je einheitlicher und zuverlässiger Ihre Daten sind.

Künstliche Intelligenz: Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern

Der Bericht zeigt einen klaren Unterschied zwischen KI-Vorreitern und KI-Nachzüglern in mehreren Bereichen auf, darunter: 

  • Regionen: 60 Prozent der KI-führenden Länder (Indien, Singapur, Großbritannien, USA) haben laufende KI-Projekte und Pilotprojekte dazu, im Gegensatz zu 36 Prozent in Ländern mit Rückstand bei künstlicher Intelligenz (Spanien, Australien/Neuseeland, Deutschland, Japan).
  • Branchen: Die Technologiebranche führt mit 70 Prozent der laufenden oder in der Pilotphase befindlichen KI-Projekte. Banken und Finanzdienstleistungen sowie das verarbeitende Gewerbe folgen mit 55 Prozent beziehungsweise 50 Prozent. Das Gesundheitswesen (38 Prozent) und die Medien- und Unterhaltungsbranche (25 Prozent) liegen im hinteren Bereich.
  • Unternehmensgröße: Größere Unternehmen (mit mehr als 250 Mitarbeitenden) arbeiten mit höherer Wahrscheinlichkeit an KI-Projekten, wobei 62 Prozent der gemeldeten Projekte bereits laufen oder sich in einem Pilotprojekt befinden, gegenüber 36 Prozent der kleineren und mittleren Unternehmen (mit weniger als 250 Mitarbeitenden).

 

Die Technologiebranche führt mit 70 Prozent der aktuellen KI-Projekte. (Grafik: NetApp)

Sowohl KI-Vorreiter als auch KI-Nachzügler zeigen einen Unterschied in ihrer Herangehensweise an KI: So geben weltweit 67 Prozent der Unternehmen in KI-führenden Ländern an, über hybride IT-Umgebungen zu verfügen, wobei Indien (70 Prozent) führt und Japan (24 Prozent) das Schlusslicht bildet. Künstliche-Intelligenz-Vorreiter geben auch eher an, von Vorteilen durch KI zu profitieren. So steigern sich die Produktionsraten um 50 Prozent, die Automatisierung von Routinetätigkeiten um 46 Prozent und das Kundenerlebnis verbessert sich um 45 Prozent. 

 

Wie künstliche Intelligenz zu einer neuen Ära führt

Der Aufstieg der KI läutet eine neue Disrupt-or-Die-Ära ein. Unternehmen, die umfangreiche strukturierte und unstrukturierte Datensätze in einer intelligenten Dateninfrastruktur verbinden und vereinheitlichen, sind am besten positioniert, um im Zeitalter der KI zu gewinnen. Trotz der Kluft machen die KI-Nachzügler bemerkenswerte Fortschritte bei der Vorbereitung ihrer IT-Umgebungen auf KI. Aber das Zeitfenster, um aufzuholen schließt sich schnell. 

 

Unternehmen in Ländern mit KI-Rückstand haben ihre IT-Umgebung für KI optimiert: in Deutschland 67 Prozent und in Spanien 59 Prozent. (Grafik: NetApp)

Eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen in Ländern mit KI-Rückstand (42 Prozent) hat ihre IT-Umgebung für KI optimiert, darunter Deutschland (67 Prozent) und Spanien (59 Prozent).Unternehmen in einigen Ländern, die im Bereich KI aufholen, berichten, dass sie bereits die Vorteile einer einheitlichen Dateninfrastruktur sehen, wie zum Beispiel einfacheres Teilen von Daten: Spanien (45 Prozent), Australien/Neuseeland (43 Prozent), Deutschland (44 Prozent) Außerdem eine verbesserte Sichtbarkeit: Spanien (54 Prozent) und Deutschland (46 Prozent).

IT-Kosten und Datensicherheit werden KI-Fortschritt nicht aufhalten

Steigende IT-Kosten und Datensicherheit sind zwei der größten Herausforderungen in der KI-Ära, aber sie werden künstliche Intelligenz und deren Fortschritt nicht aufhalten. Stattdessen werden KI-Vorreiter ihre Ausgaben reduzieren, andere IT-Aktivitäten einschränken oder Kosten aus anderen Unternehmensbereichen umverteilen, um KI-Initiativen zu finanzieren.

  • KI-Vorreiter werden im Laufe des Jahres 2024 auch ihre Investitionen in den Cloud-Betrieb (CloudOps), die Datensicherheit und die KI erhöhen. Dabei geben 40 Prozent der großen Unternehmen an, dass KI-Projekte die IT-Kosten bereits erhöht haben. 
  • Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Bedenken hinsichtlich eines „erhöhten Cybersecurity-Risikos“ um 16 Prozent von 45 auf 61 Prozent, während alle anderen Bedenken weniger wurden.
  • Um die Kosten für KI-Projekte stemmen zu können, schichten 31 Prozent der Unternehmen weltweit Mittel aus anderen Geschäftsbereichen um. Indien (48 Prozent), Großbritannien (40 Prozent) und die USA (35 Prozent) liegen hier deutlich über dem Durchschnitt.

Sicherheit, KI und CloudOps treiben Cloud-Investitionen voran

Globale Unternehmen, ob KI-Vorreiter oder KI-Nachzügler, erhöhen ihre Investitionen und verlassen sich auf die Cloud, um ihre Unternehmensziele zu erreichen. Die befragten Unternehmen gaben an, dass sie von 2024 bis 2030 einen Anstieg der Cloud-Bereitstellungen für KI-Projekte um 19 Prozent erwarten. 85 Prozent der KI-Vorreiter planen, ihre CloudOps-Automatisierung im nächsten Jahr zu erweitern. Höhere Investitionen in die Datensicherheit sind eine globale Priorität, die von 33 Prozent im Jahr 2023 um 25 auf 58 Prozent im Jahr 2024 steigt.

Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht vonDigitalbusiness

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